Richtig spritzen leicht gemacht.

Ein guter Schutz vor Hautveränderungen an der Injektionsstelle (beispielsweise Lipohypertrophien) sowie vor anderen Komplikationen in der Insulin-Therapie ist – neben der Einmalverwendung der Pen-Nadel – eine korrekte Injektionstechnik. Deshalb haben wir für Sie an dieser Stelle viele gute Tipps zusammengestellt, die Ihnen den Umgang mit Insulinpens erleichtern und so für mehr Sicherheit beim Injizieren sorgen. 

Kurze
Pen-Nadeln
UNGEEIGNETE
Injektionsstellen
GEEIGNETE
Injektionsstellen
Rotation
Injektionswinkel
Bildung einer Hautfalte

Gut zu wissen: Empfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Die S3-Leitlinie Therapie des Typ-1-Diabetes der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) ist eine medizinische Leitlinie, die Ärzte sowie Menschen mit Diabetes bei ihren Entscheidungen über die angemessene Gesundheitsversorgung unter spezifischen klinischen Umständen unterstützen soll. Zum Thema „Richtiges Spritzen“ wird in der Leitlinie folgendes empfohlen:

  • Die Injektionsbereiche und Injektionsstellen sollen regelmäßig von einem Mitglied des Diabetes-Teams untersucht werden (Inspektion und Palpation). Menschen mit Diabetes sollen lernen, ihre eigenen Injektionsbereiche und Spritzstellen zu inspizieren und Lipohypertrophien zu erkennen.

  • Zur Vermeidung von Lipohypertrophien soll die Injektionsstelle bei jeder Injektion gewechselt werden. Es sollen zudem die Nutzung größerer Injektionszonen und die Einmalverwendung der Nadel sichergestellt werden.

  • Menschen mit Diabetes sollen nicht in den Bereich einer Lipodystrophie (Rückbildung des Unterhautfettgewebes mit Dellenbildung nach innen) injizieren.

Unterwegs

Sollten Sie noch Fragen zur richtigen Injektionstechnik haben, sprechen Sie bitte Ihren Arzt oder Ihr Diabetes-Team darauf an.