Deutschland ist Nadelwechselmuffel. 

Eigentlich sollte sie ganz selbstverständlich sein: die Einmalverwendung von Pen-Nadeln. Doch die Nadeln werden nach dem Injizieren der Insulindosis häufig anschließend gerne weiter benutzt – ob nun aus Bequemlichkeit, Vergesslichkeit oder falsch verstandener Sparsamkeit. Europaweites Schlusslicht bei diesem wichtigen Thema ist übrigens Deutschland, wie eine in 4 Ländern durchgeführte Erhebung zeigt.

 

Nur 20 % der Menschen mit Diabetes wechseln ihre Nadel vor jeder Injektion

 

Gerade einmal 20 % der Befragten in Deutschland wechseln ihre Nadel vor jeder erfolgten Injektion, durchschnittlich werden deshalb in Deutschland Insulinpen-Nadeln etwa 5-mal verwendet, bevor sie ersetzt werden.

 

Ganz anders hingegen sieht es in Frankreich oder Italien aus. Hier geht man mit gutem Beispiel voran: 86 % der französischen Anwender wechseln ihre Pen-Nadel vor jeder Anwendung.

 

Mit gutem Grund: denn Pen-Nadeln sind grundsätzlich Einmalprodukte, deren konsequente Einmalverwendung das Risiko von Hautveränderungen an den Injektionsstellen vermindern und damit merklich die Blutzuckereinstellung verbessern kann.

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Der Nadelwechsel nach jeder Insulin-Injektion hat viele Vorteile und schützt vor Folgeerkrankungen.

Vorteile
Nadelwechsel

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Insulinpen-Nadeln sind wahre High-Tech-Wunder und für Menschen mit Diabetes ein unverzichtbares Hilfsmittel in ihrer Diabetes-Therapie.

Wissenswertes über Insulinpen-Nadeln

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Die Mehrfachverwendung von Pen-Nadeln kann zu zahlreichen Komplikationen in der Insulin-Therapie führen. Wir verraten Ihnen welche.

Risiko Mehrfachverwendung

Quelle: modifiziert nach GFK HealthCare (Marktforschungsinstitut mit Sitz in London), Roper Western Europe Diabetes Patient Survey 2008 (Datenerhebung: November 2007–März 2008). Die hier zitierten Informationen von Roper sind ausschließlich Eigentum von GFK HealthCare. Jede anderweitige Nutzung dieser statistischen Daten bedarf der ausdrücklichen Genehmigung von GFK HealthCare.​